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Angriffsverhalten bei Standardsituationen trainieren:

Eckball-Variationen

Von Tobias Pauliks

Der Eckstoß stellt eine Spielsituation dar, die der ballbesitzenden Mannschaft bei geplanter Durchführung Möglichkeiten zum Torerfolg bietet.
Voraussetzungen  hierfür sind einerseits Spieler, die präzise Flanken schlagen und Kopfballmöglichkeiten verwerten können, sowie andererseits eingespielte, im  Mannschaftstraining einstudierte Eckballvariationen.

 

 

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Variante 1: Irritation des Gegners am kurzen Pfosten

Drei Spieler stehen gestaffelt 3 bis 4 Meter innerhalb des Strafraums auf Höhe des kurzen Pfostens.
Ein kopfballstarker Spieler steht außerhalb des Strafraumes auf Höhe des langen Pfostens.
Der Eckstoßschütze läuft  an, während die drei erstgenannten Spieler zum kurzen Pfosten laufen (Irritation  des Gegners).
Der Eckball wird, über  diese drei, in den freien Raum geflankt, und vom "Kopfballspezialisten" verwandelt.

Variante 1b: Irritation des Gegners am kurzen  Pfosten

Der "Kopfballspezialist" sucht nicht selbst den Abschluss, sondern legt den Ball in die Mitte ab. Dort kann eine Mitspieler, der am "kurzen Pfosten" wartet, den  Abschluss suchen..

Variante 2: Irritation des Gegners am kurzen Pfosten

In einem der nächsten Durchgänge, erhält - zur Überraschung der gegnerischen Defensive - einer der  Spieler am "kurzen Pfosten" den Ball und sucht den Abschluss.

Variante 2b: Irritation des Gegners am kurzen  Pfosten

Der Spieler am "kurzen Pfosten" sucht nicht den Abschluss, sondern "verlängert" den Ball (weiterspielen des Balls mit dem Kopf) zum wartenden Spieler am "langen Pfosten", der nun den Torabschluss suchen kann.

Grundsätzlich entscheidet der Schütze, ob ein Eckball "kurz" (in Richtung des  ballnahen Pfostens) oder lang (in Richtung des ballentfernten Pfostens)  geschlagen wird.
Um seine Mitspieler zu informieren, sollte er eine Flanke auf den "kurzen Pfosten" durch Heben des rechten und eine Flanke auf den "langen Pfosten" durch Heben des linken Armes signalisieren.
 

 

 

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Variante 3: Die "Kurze" Ecke (Skizze: Passweg  A)

Der Eckballschütze spielt den Ball "kurz" und sucht einen Doppelpass mit einem an der Strafraumgrenze wartenden  Spieler (vgl Skizze: Passwege 1 und 2).
Der Eckballschütze läuft  während des Doppelpass in Position (ca. 10-15m in Richtung Mittellinie) und  bekommt den Ball flach zurückgespielt. 
Nun spielt er einen Flachpass direkt in den Lauf eines (ca. 5-10m vorm Strafraum wartenden)  Spielers. 
Dieser sucht, per Distanzschuss, den Torabschluss.

Variante 4: Die "Kurze" Ecke (Skizze: Passweg  B)

Im Gegensatz zur  vorherigen Variation, schlägt der Eckballschütze nach dem Doppelpass eine  Flanke in den Strafraum.
Dort warten ein Spieler am langen Pfosten, um die Flanke zu verwerten.